Sandstrahlen

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Was ist „Sandstrahlen“ überhaupt?

Sandstrahlen ist ein Verfahren der Oberflächenbehandlung.

Dabei können sowohl Oberflächen gereinigt als auch Glas mattiert werden. Beim Sandstrahlen prallen Strahlmittel mit sehr hoher Geschwindigkeit auf die Oberfläche des Werkstücks, was dieses zusätzlich aufraut und eine wirkungsvolle Nachbearbeitung ermöglicht. Mit dieser Methode lassen sich die verschiedensten Materialien bearbeiten. Es können Oberflächen von Metallen, Steinen, Glas und sogar Kunststoffen behandelt werden.

Wir wählen hier für Sie den perfekten Beschichtungsaufbau aus! Dabei berücksichtigen wir besonders das Einsatzgebiet der zu bearbeitenden Fläche oder des Werkstücks, denn die Wahl des Reinigungsgrades richtet sich nach dem geforderten Oberflächenschutz.

Auch für die Bearbeitung von Rohren sind wir gewappnet. Dabei kommt unser Rohrstrahlgerät zum Einsatz, mit welchem wir Rohre mit einem Durchmesser zwischen 0,15 m und 0,35 m von innen sandstrahlen können.

Bei der Verarbeitung mit Sandstrahlen entsteht zusätzlich Staub. Diesem Effekt kann mit Nassstrahlen sowie einem Vakuplastgerät entgegengewirkt werden. Nassstrahlen bewirken, dass der Staub durch Wasser an der Stahldrüse gebunden wird, während ein Vakuplastgerät das Strahlgut sofort wieder absaugt. Wir benutzen zur Staubbeseitigung zwei Absauganlagen mit Staubauffangung und zwei Kompressoren.

Durch die Sandstrahlbehandlung wird eine schonende Oberflächenverarbeitung garantiert, während gleichzeitig eine gründliche Reinigung von stark verrosteten Materialien möglich ist. Sie steigert die Lebensdauer des anschließenden Oberflächenschutzes und gewährleistet eine wirkungsvolle Weiterbehandlung.

Die Sandstrahlung lässt sich sehr vielfältig einsetzen, wodurch sie zu einem wertvollen Arbeitsschritt des Korrosionsschutzes wird. Nicht nur die Oberflächenreinigung und -veredelung ist damit möglich, sondern auch Betonsanierungen, Motoren- und Graffitientfernungen und Oldtimerrestaurationen lassen sich durchführen.

Wie läuft ein Sandstrahlvorgang ab?

Der Sandstrahlvorgang beginnt mit einem starken Luftstrahl vermischt mit einem ausgewählten Strahlmittel. Mögliche Strahlmittel können beispielsweise Korund oder Granatsand sein.

Der Luftdruck wird durch spezielle Kompressoren erzeugt, bevor er mit dem pulverartigen Strahlmittel vermischt wird. Dieses kann entweder im trockenen Zustand oder verbunden mit Wasser aus einem Sammelbehälter zugegeben werden.

Die Mischung trifft dann mit einer hohen Geschwindigkeit über ein Schlauch- und Düsensystem auf die zu behandelnde Oberfläche. Dabei können Geschwindigkeiten von 20 bis 300 Metern pro Sekunde erreicht werden und je nach Art des Strahlmittels, des Werkstoffs und des gewünschten Oberflächeneffekts verschieden hoch eingestellt werden.

Die Oberflächenteilchen des Werkstücks werden durch die Strahlung herausgelöst und anschließend entfernt. So kann das Bauteil von Verunreinigungen wie Rost, Zunder und Farbresten gereinigt werden. Für die Oberflächenbehandlung können verschiedene Reinigungsgrade erreicht werden, die wir gerne nach Ihren Wünschen ausführen:

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Reinigungsgrade

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